Tag der Wissenschaften 2021

Einstein, Planck, Mathe und Musik? Was zunächst eher trocken und langweilig klingt, birgt eine Menge spannende Verbindungen. Wusstet ihr, dass die Musik mathematischen Regeln folgt? Dass Harmonie nur dann entsteht, wenn Zahlen in einem ganz bestimmten Verhältnis zueinander stehen?
Wie Pythagoras darauf gekommen ist und was genau dahinter steckt, beantwortet Euch dieser Vortrag, den ich jeder*m empfehle, der sich für die naturwissenschaftlichen Fächer interessiert. Man wird nicht nur mit dem Stoff, den man kennt konfrontiert, sondern auch mit neuen faszinierenden Themen aus diesen Fachgebieten.
Ihr kennt doch sicherlich den Quintenzirkel, der in Wirklichkeit gar nicht richtig rund ist, sondern einen Knick hat. Dieser Knick sorgt für einen nicht harmonischen Ton, der bei Streichinstrumenten wie dem Cello durch den kleinen gold- oder silbernen „Wolfstöter“ unterdrückt wird. Des Rätsels Lösung steckt also in der Mathematik!

In diesem Vortrag ging es zuerst um die physikalischen Grundlagen der Kernspaltung und den daraus entstehenden Konsequenzen. Darunter vor allem die dabei entstehende radioaktive Strahlung, welche hierbei die Besonderheit, aber auch potenzielle Gefahr ist. Diese Strahlung unterscheidet sich nämlich von anderer Strahlung, zum Beispiel der des Lichtes oder jener welche Radiosignale überträgt, darin das sie extrem energiereich ist. Deshalb kann sie lebende Organismen, wie auch wir Menschen welche sind, stören und damit krankmachen

Deshalb ist es wichtig radioaktive Abfälle, die bei der Stromerzeugung durch Kernspaltung, in der Medizin oder beim Militär entstehen gut zu entsorgen beziehungsweise zu lagern. Endlager für besonders radioaktiven Abfall müssen daher gut geschützt sein, jedoch auch lange halten da diese Abfälle über 500.000 Jahre lang eine Gefahr darstellen können.

Was kann Geld für uns Menschen sein und wie sollten wir damit umgehen? Diese Frage stellt dieser Vortrag und bemüht sich gleichzeitig eine Antwort zu finden. Geld wird hier als Mittel zur Gestaltung aber auch zur Machtausübung erklärt. 

Auch ging es darum wie Geld sich in der heutigen Zeit, im vergleich zu früher, verhält. Dabei konnte man lernen das wirtschaftliche Theorien meist nur zeitlich begrenzt funktionieren und in anderen Zeiträumen teilweise genau gegenteilige Vorgänge stattfinden. 

Es ging außerdem noch um Staatsverschuldung und was diese von privater Verschuldung unterscheidet. Zum Beispiel verschwindet ein Staat der bankrott geht nicht einfach wie ein Unternehmen es tun würde, da sowohl die politischen als auch die demographischen sowie geographischen Grundlagen eines Staates bestehen bleiben. So gibt es zum Beispiel nur wenige Staaten die noch nie bankrott gegangen sind.

Ein Vortrag über Vorträge. Sehr dynamisch wurde hier einer Horde Schülern erklärt, dass sie eigentlich in der Schule das genaue Gegenteil von guten Vorträgen lernt. Das wichtigste aus diesem Vortrag ist die Erkenntnis, dass man sich vor jedem Vortrag bewusst sein sollte wo das Publikum steht und an welchen Punkt man das Publikum bekommen möchte. Zum Beispiel von schlecht bis mittelmäßig vortragenden Schülern zu gut vortragenden Schülern. Außerdem ging es darum alle verschiedenen Persönlichkeitstypen mit dem Vortrag anzusprechen.
Was braucht unser Gehirn eigentlich? Ja, grundsätzlich sind wir alle kleine Junkies, denn unser Gehirn ist süchtig, nämlich nach Dopamin. Das System funktioniert nach einer Art Belohnungssystem, das heißt je höher der Dopaminausstoß ist, desto stärker ist die Belohnung. Jeder kennt das ja auch beim Essen von Schokolade: Erst ein Stückchen, dann fühlt man sich gut und am besten dann noch eins …
 
Drogen wie Amphetamine haben nun aber einen deutlich stärkeren Dopaminausstoß und das führt zu einem repetitiven Verhalten. 
 
Im Vortrag Gehirn sucht Droge wurde zuerst den Schüler:innen dieser fachlich medizinische Input vermittelt und abschließend hatte man danach noch die Möglichkeit die Sicht eines Betroffenen zu höheren.

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